Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen

Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen

Hans Maršálek

Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen

Dokumentation

Das KZ Mauthausen war eines der meist gefürchteten Konzentrationslager im Dritten Reich. Ungefähr 200.000 Menschen aus allen Staaten Europas wurden nach Mauthausen oder in eines seiner 49 Nebenlager deportiert – rund 100.000 erlebten die Befreiung am 5. Mai 1945 nicht. Sie wurden im Steinbruch ermordet, in der Gaskammer vergiftet oder fielen den katastrophalen Bedingungen des Lagers zum Opfer. Das KZ Mauthausen war ein riesiges, weit verzweigtes System von Firmen und Nebenlagern, von Tätern und Profiteuren.

Dieses Buch ist seit mehr als 40 Jahren das unbestrittene Standardwerk zur Geschichte des KZ Mauthausen. Ohne diese Dokumentation von Hans Maršálek wären alle weiteren wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema völlig undenkbar.

"Die Opfer von Mauthausen, die Gequälten und Ermordeten, mahnen uns."

Der Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Hans Maršálek (*1914 in Wien) wurde 1941 von den Nationalsozialisten wegen Widerstandstätigkeit verhaftet. Nach einem Jahr in Haft in Gestapo- und anderen Gefängnissen wurde er im Herbst 1942 in das KZ-Mauthausen deportiert. Dort war er unter anderem als 2. Lagerschreiber in der Lagerschreibstube eingesetzt, wo er unmittelbar Zeuge der Verbrechen in Mauthausen wurde.

Nach dem Krieg baute er das Mauthausen-Archiv und das Museum in der KZ-Gedenkstätte auf, er war Autor zahlreicher Publikationen und auch jahrelang Leiter der Gedenkstätte.
2009 wurde er von der Universität Linz mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
Hans Maršálek war bis zu seinem Tod (2011) aktiv in der Aufklärungsarbeit über die Verbrechen der Nationalsozialisten und langjähriger Vorsitzender der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen.

Hintergrundbild