Meine Tage waren leer.

Meine Tage waren leer.

Mauthausen Komitee Österreich (Hg.)

Meine Tage waren leer.

Biografien und Zeitzeuginnenberichte weiblicher Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen.



In dieser Publikation kommen überlebende Frauen des Frauen-KZ Mauthausen zu Wort. Sie berichten über ihr Schicksal der Verfolgung, über ihren Widerstand, über die Internierung im Konzentrationslager sowie das Leben und Überleben nach der Befreiung der KZ.

Über 8.500 Frauen wurden im KZ Mauthausen als Häftlinge interniert, viele von ihnen dort ermordet oder in den sicheren Tod in anderen KZ geschickt. Von ungefähr der Hälfte dieser Frauen kennen wir heute die Namen.

Die Texte stammen aus völlig unterschiedlichen Zeiträumen, einige wurden unmittelbar nach der Befreiung der KZ geschrieben, einige erst vor wenigen Jahren. Genauso unterschiedlich sind die Frauen, von denen in diesen Texten berichtet wird oder die selbst zu Wort kommen. Es sind Akademikerinnen darunter genauso wie Landarbeiterinnen, es sind Frauen aus West- und aus Osteuropa, es sind Frauen aus dem politischen Widerstand und Frauen als Opfer der rassischen Verfolgung. Oftmals wurden diese Berichte noch nie zuvor publiziert.

Die in dieser Broschüre versammelten Texte stammen aus Erinnerungsberichten, Biografien und Interviews. Sie wurden im Rahmen eines Projektes des Comité Interntional de Mauthausen gesammelt, erstellt und übersetzt, wobei durchgehend versucht wurde, die Originalsprache, die Wortwahl und die Erzählweise auch in den Übersetzungen weiter wirken zu lassen. Diese Broschüre ist vor allem für den Einsatz in Schulen hervorragend geeignet.