Weitere Angebote des MKÖ

Druckversion

Mauthausen Guides

Die adäquate pädagogische und didaktische Betreuung von Besuchern der KZ-Gedenkstätte ist uns ein großes Anliegen. Jährlich melden sich unzählige Schüler- und Lehrlingsgruppen und andere Interessenten für eine Begleitung durch die KZ-Gedenkstätte beim Mauthausen Komitee Österreich.
Aus diesem Grund haben wir ein Begleiter-Projekt konzipiert, das in enger Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen, KommunikationsexpertInnen und Überlebenden des KZ-Mauthausen ständig weiterentwickelt wird.

Detaillierte Informationen auf www.mauthausen-guides.at.

Zivilcourage-Trainings

Unser neuestes Angebot für Jugendliche sind Zivilcourage-Trainings. Die Trainings richten sich an SchülerInnen und Lehrlinge ab der 10. Schulstufe und sind unter www.zivilcourage.at buchbar. Durch die dankenswerte Förderung dieses Projekts ist es uns möglich 300 Zivilcourage-Trainings im Jahr 2010 für Jugendliche kostenlos anzubieten. Das Zivilcourage-Training dauert 4 Stunden. Die maximale Gruppengröße beträgt 15 Personen.

Das Zivilcourage-Training soll helfen aus unbeteiligten ZuschauerInnen HelferInnen zu machen. Das Zivilcourage Training beschäftigt sich mit dem Mut des/der Einzelnen, in der Öffentlichkeit in "unangenehmen" Situationen einzugreifen. Auf der Basis der inhaltlichen Auseinandersetzung erlernen die Jugendlichen, wie man mit Angriffen, Ohnmacht, Aggression und Angst umgehen kann. Es wird erarbeitet, was man in diskriminierenden Situationen tun kann bzw. wo die eigenen Grenzen liegen und Handlungskompetenzen erarbeitet.

Detaillierte Informationen auf www.zivilcourage.at.

Buch "Rechtsextrem"

Informationen zu rechtsextremer Musik, Kleidung, Symbolen, zu Codes, Begriffen und Abkürzungen sowie rechtsextremen Organisationen und Bewegungen stehen im Mittelpunkt dieser Publikation, ergänzt um Hintergründe zu rechtsextremen Jugendkulturen.

In der rechtsextremen Szene hat eine Identitätenmischung stattgefunden. Es ist nicht immer einfach zu erkennen, wer zur rechten Szene gehört. Die Kleidung wird "cooler" – modische Accessoires und Mainstream-Produkte statt Schläger-Outfits. Mit jugendkulturellen Codes auf der Kleidung, deren Bedeutung in der Regel nur in der Szene bekannt ist, outet man sich szeneintern.

Diese Publikation wendet sich besonders an LehrerInnen, JugendarbeiterInnen, SozialarbeiterInnen, BetriebsrätInnen, AusbildnerInnen und Eltern, da es immer schwieriger wird, rechtsextreme Modemarken, Symbole, Szene- und Dresscodes zu decodieren.

Detaillierte Informationen auf www.rechtsextrem.at.