Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen

Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen

Hans Maršálek

Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen

Dokumentation



Das KZ Mauthausen war eines der meist gefürchteten Konzentrationslager im Dritten Reich. Ungefähr 200.000 Menschen aus allen Staaten Europas wurden nach Mauthausen oder in eines seiner 49 Nebenlager deportiert – rund 100.000 erlebten die Befreiung am 5. Mai 1945 nicht. Sie wurden im Steinbruch ermordet, in der Gaskammer vergiftet oder fielen den katastrophalen Bedingungen des Lagers zum Opfer. Das KZ Mauthausen war ein riesiges, weit verzweigtes System von Firmen und Nebenlagern, von Tätern und Profiteuren.

Dieses Buch ist seit mehr als 30 Jahren das unbestrittene Standardwerk zur Geschichte des KZ Mauthausen und nach wie vor die einzige Publikation mit einer gesamthistorischen Zusammenstellung. Ohne diese Dokumentation von Hans Maršálek wären alle weiteren wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema völlig undenkbar.

"Die Opfer von Mauthausen, die Gequälten und Ermordeten, mahnen uns."

Der Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Hans Maršálek (*1914) war wegen Widerstandstätigkeit ab Herbst 1942 bis zur Befreiung im Mai 1945 im KZ Mauthausen interniert.

Nach dem Krieg baute er das Mauthausen-Archiv und das Museum an der KZ-Gedenkstätte auf und war auch jahrelang Leiter der Gedenkstätte. Hans Maršálek ist Autor zahlreicher Publikationen und bis heute aktiv in der Aufklärungsarbeit über die Verbrechen der Nationalsozialisten.